Historischer Fasskeller

Aus der Geschichte

Zwischen 1726 und 1731 wurde in Oberlichtenau die Brauerei erbaut.

Die Chronik kann aufgrund fehlender Urkunden nicht vollständig aufgeführt werden.

Brauerei H.O. Platzmann 1883 - 1886              
Brauerei Karl Aug. Hentschel 1886 - 1896
Brauerei Paul Brössing 1896 – 1902  
Brauerei Ernst B. Garten 1902 – 1908
Rittergutsbrauerei Freiherr von Grote  
Bernhard Garten 1908 – 1920


Am 23. August 1946 wurden alle Urkunden und Schriften im Auftrage des kommunistischen Landratsamtes Kamenz verbrannt. Damit ist auch das Braurecht erloschen. Damit sollten alte Besitzverhältnisse ausgelöscht werden. Das Gelände und Gebäude wurde während der Bodenreform in das Eigentum der Gemeinde Oberlichtenau und zuletzt der LPG umgewandelt. Die Treuhandanstalt hat das Gebäude nach dem Ende der DDR erfolglos zum Kauf angeboten. Deshalb wurde es zur Grundstücksauktion im Schöneberger Rathaus in Berlin angeboten.

Am 17.Dezember 1999 wurde das Gebäude mit dem Brauereikeller und dem Grundstück durch den cv-aktiv reiseDienst e.V. aus Oberlichtenau für 10.000 Mark ersteigert.

Die komplette Elektrische Anlage wurde erneuert und eine elektrische Nachtspeicherheizung eingebaut. Trinkwasser und Abwasser wurden neu verlegt. Die Sanitäranlage wurde erneuert. Viele fleißige Hände haben das Gebäude trocken gelegt und alle Räume saniert. Die Dielung auf dem Dachboden wurde erstmalig hergestellt. Dadurch ist jetzt der Boden als Lagerraum nutzbar. Durch eine Förderung des ALN wurde das Dach neu gedeckt. Viele Jugendliche haben in vielen Arbeitseinsätzen das alte Kellergewölbe freigelegt und denkmalsgerecht instandgesetzt.

Seit Sommer 2002 lagern im Keller israelischer Wein und Bier. Durch den Verkauf dieser Waren soll die Liebe zum Heiligen Land durch den Verein bezeugt werden und mit dem Ertrag daraus der sehr teure Abwasseranschluss bezahlt werden.

Zu besonderen Höhepunkten im Dorf (Dorffeste) wird der Keller ausnahmsweise geöffnet.

Wir laden Sie ein, mit uns in den Keller hinabzusteigen...